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Palmen
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Palmen

Palmen sind verholzende Pflanzen mit einem ausgeprägten Blattschopf. Der Stamm weist ein primäres Dickenwachstum auf so dass die Palmen nach dem Auskeimen aus der Nuss zunächst in die für ihre Art charakteristische Enddicke hinein wachsen.
Im Vegetationskegel entwickelt sich eine Scheitelgrube.
Das Längenwachstum beginnt erst nach 5 bis 15 Jahren. Aufgrund dieser Wachstumsweise haben Palmen meistens einen von unten nach oben fast durchgehend gleich dicken Stamm. Die gestielten Laubblätter der Palmengewächse heißen Palmwedel. Die Blattspreite wird anfangs immer ungeteilt gebildet und teilt sich erst später. Als Blattspreite bezeichnet man den flächig verbreiterte Teil des Blattes.
Die jährlich neuen Blütenstände befinden sich seitlich. Befindet sich der Blütenstand an der Spitze, wird die Pflanze nach dem Blühen und der Samenbildung absterben.
Die stark verzweigten und geschützten Blütenstände befinden sich im knospigen Zustand. Palmen bilden meistens harte Beeren oder Steinfrüchte aus. Das Fruchtgehäuse kann glatt, behaart, stachelig oder geschuppt sein.
Die Früchte enthalten bis zu drei Samen.
Nach wie vor vermittelt die Palme einen südländischen Eindruck. In regenarmen Gebieten wird die Palme zur Stabilisierung des Bodens an Grünlagen gepflanzt.
Es gibt sogar Palmen die in Mitteleuropa mit ein wenig Hilfe ganzjährig im Garten bleiben können. Die meisten kann man gut auf Terrasse oder Balkon kultivieren. Viele kleinere Arten der Palme gedeihen auch sehr gut im Zimmer oder Büro.
In der Familie der Palme findet sich das längste Blatt mit bis zu 25 m Länge, der größte Samen mit bis zu 22 kg Gewicht, sowie der größte Blütenstand, 10 Millionen Blüten, des Pflanzenreichs.